Hallo Mika

Nutzungsbedingungen

Stand: 6. November 2026

„Hallo Mika“ ist ein Angebot der mar.software UG (haftungsbeschränkt). Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der App auf dem iPhone und auf Android-Geräten, einschließlich des Abos „Hallo Mika Premium“; die deutsche Fassung ist die verbindliche.

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Nutzung der App „Hallo Mika“ für iOS und Android („App“) einschließlich des kostenpflichtigen Abos „Hallo Mika Premium“ zwischen der mar.software UG (haftungsbeschränkt) („Anbieter“) und den Personen, die die App nutzen („Nutzer“).

mar.software UG (haftungsbeschränkt) Inge-Meysel-Straße 11c 85053 Ingolstadt, Deutschland Registereintrag: Amtsgericht Ingolstadt, HRB 12553 Wirtschafts-Identifikationsnummer: W-IdNr. DE458116861 Geschäftsführung: Arthur Usatschow, Matthias Singer

E-Mail: kontakt@mar.software

Support: support@mar.software

www.mar.software

Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil. Für den Bezug der App und den Kauf des Abos über den App Store von Apple oder über Google Play gelten ergänzend die Bedingungen von Apple bzw. Google (Ziffern 9, 10 und 18).

2. Vertragsschluss und Vertragssprache

Ein Konto oder eine Registrierung gibt es nicht. Der Nutzungsvertrag kommt zustande, wenn der Nutzer beim Einrichten der App bestätigt, dass er diesen AGB zustimmt und mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Kauf des Abos im Store (Ziffer 9) erweitert er den Nutzungsvertrag um Hallo Mika Premium.

Vertragssprache ist Deutsch. Die App zeigt diese AGB je nach der Sprache, in der sie angezeigt wird, auf Deutsch oder in englischer Übersetzung an; bei Abweichungen geht die deutsche Fassung vor. Die AGB sind jederzeit in der App abrufbar; der Anbieter speichert den Vertragstext nicht gesondert.

Welche Daten bei der Nutzung verarbeitet werden, beschreibt die Datenschutzerklärung, die ebenfalls in der App abrufbar ist.

3. Mindestalter

Die App richtet sich ausschließlich an Erwachsene. Nutzen darf sie nur, wer mindestens 18 Jahre alt ist; das bestätigt der Nutzer beim Einrichten der App.

4. Was Hallo Mika ist

Hallo Mika ist ein Chat mit einer künstlichen Intelligenz („KI“) für Erwachsene, die nicht viele Menschen zum Reden haben oder sich einfach jemanden zum Reden wünschen. Die KI ist ein freundliches Gegenüber: Sie hört zu, fragt nach, erinnert sich und meldet sich ab und zu von selbst (Ziffer 6). Sie heißt anfangs „Mika“; der Nutzer kann ihr einen anderen Namen geben. Damit sie sich erinnert, führt sie Notizen über den Nutzer, die er in der App unter „Was Mika über dich weiß“ einsehen und löschen kann. Zur App gehören außerdem ein Stimmungs-Check-in, ein privates Tagebuch, ein Verlauf und Vorschläge für Gesprächsthemen.

Hinter Hallo Mika steht kein Mensch, und die KI gibt sich nicht als Mensch aus; darauf weist die App beim Einrichten hin. Jede Antwort wird automatisch von einem KI-Sprachmodell erzeugt; niemand beim Anbieter schreibt sie oder prüft sie, bevor der Nutzer sie liest.

Hallo Mika ist für freundschaftliche Gespräche gedacht. Romantische oder sexuelle Gespräche und Rollenspiele bietet die KI nicht an; sie lehnt sie ab.

KI-Antworten können falsch, unvollständig, einseitig oder unpassend sein, Dinge erfinden oder Gesagtes missverstehen. Sie sind keine verlässliche Auskunft über Tatsachen. Äußert die KI Vorlieben oder Meinungen, gehört das zu ihrer Rolle als Gesprächspartner; eigene Erlebnisse hat sie nicht. Entscheidungen, die der Nutzer auf ihre Antworten stützt, trifft er selbst und in eigener Verantwortung.

5. Keine Beratung, kein Notfalldienst

Hallo Mika ist keine Therapie, kein Coaching und kein Medizinprodukt. Die App dient nicht dazu, Krankheiten zu erkennen, zu verhüten, zu überwachen, zu behandeln oder zu lindern, und ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder psychologische Behandlung. Sie bietet keine medizinische, psychologische, rechtliche oder finanzielle Beratung, und ihre Antworten sind nicht als solche zu verstehen.

Hallo Mika ist kein Krisen- oder Notfalldienst. Die KI kann eine Notlage nicht zuverlässig erkennen und keine Hilfe rufen. Bei Gefahr für Leben oder Gesundheit gilt der Notruf 112. In einer seelischen Krise oder bei Gedanken an Suizid hilft in Deutschland die TelefonSeelsorge rund um die Uhr, kostenlos und anonym:

Notruf: 112

TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111

TelefonSeelsorge: 0800 111 0 222

TelefonSeelsorge: 116 123

www.telefonseelsorge.de

In anderen Ländern helfen zum Beispiel:

Österreich – Telefonseelsorge: 142

Schweiz – Die Dargebotene Hand: 143

Vereinigtes Königreich und Irland – Samaritans: 116 123

USA und Kanada – Krisentelefon: 988

Die Hilfenummern für die Region des Geräts zeigt auch die App selbst an. Im Übrigen gelten die örtlichen Notrufnummern; in der EU ist das ebenfalls die 112.

6. Nachrichten, die die KI von sich aus schickt

Die KI kann sich von sich aus melden: mit guten Wünschen vor etwas, wovon der Nutzer erzählt hat, mit der Frage, wie es gelaufen ist, abends mit einem Gruß zu einer Uhrzeit, die der Nutzer wählt, und zum Geburtstag. Diese Nachrichten werden vorab erzeugt und auf dem Gerät als Mitteilungen geplant. Sie zählen weder zu den kostenlosen Nachrichten noch zum Kontingent von Hallo Mika Premium (Ziffern 7 und 8).

Ob Mitteilungen erscheinen, steuert der Nutzer über die Mitteilungserlaubnis in den Einstellungen seines Geräts; die abendliche Nachricht kann er in der App verschieben oder abschalten. Je nach Einstellung des Geräts sind Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm zu sehen und damit auch für andere, die das Gerät sehen.

7. Kostenlose Nutzung

Laden und Nutzung der App sind kostenlos. Dauerhaft kostenlos sind auch der Check-in, das Tagebuch, der Verlauf, die Gesprächsthemen und die Hilfe in einer Krise (Ziffer 5).

Die ersten 50 Nachrichten an die KI sind kostenlos, einmalig je Gerät. Für weitere Nachrichten braucht der Nutzer Hallo Mika Premium (Ziffer 8). Als eine Nachricht zählt, was der Nutzer der KI schreibt, bis sie darauf antwortet: Schickt er mehrere Nachrichten kurz hintereinander, beantwortet die KI sie in der Regel zusammen, und das zählt als eine Nachricht. Nachrichten, die die KI von sich aus schickt (Ziffer 6), zählen nicht.

Die App enthält keine Werbung. Für die Datenverbindung können Kosten nach dem Tarif des Mobilfunk- oder Internetanbieters entstehen.

8. Hallo Mika Premium und Nachrichtenkontingent

Mit dem Abo „Hallo Mika Premium“ kann der Nutzer über die kostenlosen Nachrichten hinaus mit der KI schreiben. Enthalten sind je Kalendermonat bis zu 2.500 Nachrichten, höchstens 250 an einem Kalendertag; Monat und Tag richten sich nach der koordinierten Weltzeit (UTC). Was als Nachricht zählt, regelt Ziffer 7.

Ist das Monatskontingent von 2.500 Nachrichten verbraucht, geht das Gespräch weiter, bis in diesem Monat insgesamt 4.000 Nachrichten erreicht sind – dann jedoch mit einem einfacheren KI-Modell, das weniger vom bisherigen Gespräch berücksichtigt, sodass Antworten kürzer oder weniger passend ausfallen können. Danach antwortet die KI erst wieder ab dem nächsten Kalendermonat; ist die Tageshöchstmenge erreicht, ab dem nächsten Kalendertag. Check-in, Tagebuch, Verlauf, Gesprächsthemen und die Hilfe in einer Krise bleiben in jedem Fall nutzbar.

Diese Mengen sind Teil der Leistungsbeschreibung von Hallo Mika Premium. Hallo Mika Premium ist nicht unbegrenzt. Die Mengen sind so bemessen, dass sie auch bei sehr häufigem persönlichem Gespräch reichen; sie verhindern, dass der Dienst automatisiert oder massenhaft genutzt wird, und halten ihn für alle bezahlbar. Das Kontingent gilt je Abo, auch wenn der Nutzer es auf mehreren Geräten nutzt; nicht verbrauchte Nachrichten verfallen am Ende des Kalendermonats.

9. Preise, Abolaufzeit und Kündigung

Hallo Mika Premium gibt es als Monatsabo für 4,99 € und als Jahresabo für 44,99 €, jeweils einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Maßgeblich ist der Preis, den der App Store bzw. Google Play vor dem Kauf anzeigt; in anderen Ländern und Währungen können die Preise abweichen.

Kauf und Zahlung wickeln Apple (App Store) bzw. Google (Google Play) ab; dafür gelten deren Bedingungen. Der Anbieter erhält dabei keine Zahlungsdaten.

Das Jahresabo kann mit einer kostenlosen Probezeit von sieben Tagen beginnen, wenn der Store sie anbietet; ob sie dem Nutzer zusteht, richtet sich nach den Regeln des Stores. Wird das Abo nicht rechtzeitig vor Ende der Probezeit gekündigt – im App Store spätestens 24 Stunden vorher –, geht es in das bezahlte Jahresabo über, und der Jahrespreis wird fällig.

Das Abo verlängert sich automatisch um die gewählte Laufzeit – einen Monat bzw. ein Jahr –, wenn der Nutzer es nicht rechtzeitig vor deren Ende kündigt: im App Store spätestens 24 Stunden vor Ablauf, bei Google Play vor dem Verlängerungsdatum. Der Preis für die neue Laufzeit wird mit der Verlängerung fällig.

Gekündigt wird im Store: auf dem iPhone in den Einstellungen unter dem eigenen Namen → Abonnements, auf Android in der Google-Play-App unter Zahlungen und Abos → Abos. Nach einer Kündigung bleibt Hallo Mika Premium bis zum Ende der bezahlten Laufzeit nutzbar. Das Löschen der App und „Alles vergessen“ beenden das Abo nicht. Auf weiteren Geräten mit demselben Apple Account bzw. Google-Konto lässt sich das Abo in der App wiederherstellen.

Preisänderungen für ein laufendes Abo richten sich nach den Regeln des Stores: Er kündigt sie vorher an und holt, wo das vorgesehen ist, die Zustimmung des Nutzers ein. Ist der Nutzer mit einer Änderung nicht einverstanden, kann er das Abo kündigen, bevor sie wirksam wird.

10. Widerruf und Erstattungen

Das Abo kauft der Nutzer bei Apple bzw. Google, die es im App Store bzw. bei Google Play im eigenen Namen verkaufen. Widerruf und Erstattungen wickeln deshalb Apple bzw. Google nach ihren Bedingungen ab; dorthin richtet der Nutzer seinen Antrag:

Apple: reportaproblem.apple.com

Google Play: Erstattung beantragen

Ein gesetzliches Widerrufsrecht als Verbraucher (§§ 312g, 355 BGB) bleibt unberührt; die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss. Bei digitalen Inhalten erlischt es vorzeitig, wenn mit der Bereitstellung begonnen wurde, nachdem der Nutzer ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist damit begonnen wird, seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert, und eine Bestätigung des Vertrags erhalten hat (§ 356 Abs. 5 BGB). Bei einer digitalen Dienstleistung wie dem Abo erlischt es erst, wenn sie vollständig erbracht ist (§ 356 Abs. 4 BGB); hat der Nutzer ausdrücklich verlangt, dass sie schon vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und widerruft er danach, schuldet er Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung (§ 357a Abs. 2 BGB).

11. Pflichten des Nutzers

Der Nutzer darf die App nur im Rahmen der geltenden Gesetze und dieser AGB nutzen. Untersagt ist insbesondere,

12. Inhalte des Nutzers

Was der Nutzer schreibt oder diktiert – im Chat, in Check-ins und im Tagebuch –, bleibt seins. Er räumt dem Anbieter daran nur die Rechte ein, die nötig sind, um die App bereitzustellen: die Inhalte auf dem Gerät und – auf dem iPhone bei eingeschalteter Synchronisierung – in iCloud zu speichern, die Nachrichten im Chat und, solange der Nutzer es erlaubt, die Stimmung aus seinem Check-in an die KI-Dienstleister zu übermitteln und dort verarbeiten zu lassen und daraus Antworten, Notizen und Mitteilungen zu erzeugen. Notizen zu Check-ins werden nie an die KI übermittelt, Tagebucheinträge nur, wenn der Nutzer einen davon selbst in den Chat stellt. Diese Rechte sind einfach und unentgeltlich und enden, wenn der Nutzer die Inhalte löscht.

Zu anderen Zwecken – etwa zum Training von KI-Modellen oder für Werbung – werden die Inhalte nicht verwendet. Die Antworten der KI darf der Nutzer für private Zwecke frei verwenden.

13. Nutzungsrecht an der App

Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht übertragbare Recht ein, die App auf Geräten, die er besitzt oder kontrolliert, für private Zwecke zu nutzen – beim Bezug über den App Store nach Maßgabe der Nutzungsregeln der Apple-Mediendienste-Bedingungen, beim Bezug über Google Play nach Maßgabe der Nutzungsbedingungen von Google Play. Alle Rechte an der App – Software, Gestaltung, Texte, Figur und der Name „Hallo Mika“ – liegen beim Anbieter oder seinen Lizenzgebern.

14. Verfügbarkeit, Änderungen und Einstellung

Für jede Antwort braucht die App eine Internetverbindung und die Dienste Dritter, die die Datenschutzerklärung nennt. Der Anbieter bemüht sich um eine gute Verfügbarkeit, schuldet aber keine bestimmte; die gesetzlichen Rechte bei Mängeln digitaler Produkte (§§ 327 ff. BGB) bleiben unberührt. Wartung oder Störungen bei Dienstleistern oder im Netz können die App zeitweise einschränken; bei einer Störung kann ein Ersatzmodell antworten, dessen Antworten anders ausfallen.

Der Anbieter entwickelt die App weiter und kann Funktionen ändern, ergänzen oder entfernen, wenn dafür ein triftiger Grund besteht – etwa geänderte Technik, eine geänderte Rechtslage oder geänderte Bedingungen von Dienstleistern – und dem Nutzer dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen. Änderungen, die Hallo Mika Premium betreffen, kündigt der Anbieter in der App klar und verständlich an. Beeinträchtigt eine solche Änderung den Zugang zu Hallo Mika Premium oder seine Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, kann der Nutzer das Abo innerhalb von 30 Tagen nach der Ankündigung oder der Änderung, je nachdem was später liegt, unentgeltlich beenden, etwa mit einer Nachricht an support@mar.software; für die Zeit danach bereits bezahlte Beträge werden erstattet (§ 327r BGB).

Der Anbieter kann den Dienst insgesamt mit einer Frist von mindestens vier Wochen einstellen und kündigt das in der App an. Hallo Mika Premium endet dann mit der Einstellung; für bezahlte Zeiträume danach erhält der Nutzer den anteiligen Preis zurück. Bis dahin kann der Nutzer seine Daten mit „Daten exportieren“ sichern.

15. Vertragsdauer und Beendigung

Der Nutzungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Der Nutzer kann ihn jederzeit beenden, indem er die App nicht mehr nutzt und sie löscht; vorher kann er mit „Alles vergessen“ alle Daten einschließlich der Kopie in iCloud löschen. Ein laufendes Abo kündigt er zusätzlich im Store (Ziffer 9); es endet nicht dadurch, dass er die App löscht.

Der Anbieter kann den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen, insbesondere bei schweren Verstößen gegen Ziffer 11, und ihn im Übrigen durch Einstellung des Dienstes nach Ziffer 14 beenden.

16. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, auch seiner gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für arglistig verschwiegene Mängel, im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentlich ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Das gilt insbesondere für Schäden, die daraus entstehen, dass der Nutzer sich auf Antworten der KI verlässt (Ziffern 4 und 5). Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch eingetreten wäre, wenn der Nutzer seine Daten regelmäßig gesichert hätte; Daten, die er behalten möchte, sichert der Nutzer selbst, etwa mit „Daten exportieren“.

Die Rechte des Nutzers bei Mängeln der App als digitales Produkt (§§ 327 ff. BGB) bleiben unberührt.

17. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dafür ein triftiger Grund besteht – etwa eine geänderte Rechtslage, neue Funktionen oder geänderte Bedingungen von Dienstleistern. Änderungen werden in der App rechtzeitig vor ihrem Inkrafttreten angekündigt, und der Nutzer kann die Nutzung jederzeit beenden und ein laufendes Abo kündigen, wenn er mit ihnen nicht einverstanden ist (Ziffern 9 und 15).

Änderungen, die wesentliche Rechte oder Pflichten des Nutzers berühren – etwa eine Verringerung der in Ziffer 8 genannten Mengen –, gelten erst, wenn der Nutzer ihnen in der App zustimmt.

18. Bezug über den App Store und Google Play

Für die über den App Store von Apple bezogene App gilt ergänzend:

Apple-Mediendienste-Bedingungen

Für die über Google Play bezogene App gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Google Play. Auch diese AGB bestehen nur zwischen dem Anbieter und dem Nutzer, nicht mit Google; für die App und ihre Inhalte ist allein der Anbieter verantwortlich.

Nutzungsbedingungen von Google Play

19. Anwendbares Recht

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Ist der Nutzer Verbraucher, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO).

20. Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).

21. Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften. Bei Abweichungen zwischen der deutschen und der englischen Fassung geht die deutsche vor.