Datenschutzerklärung
Stand: 7. November 2026
Hallo Mika ist eine App, in der du mit einer KI schreibst – einem freundlichen Gegenüber, das zuhört, sich an dich erinnert und sich ab und zu von selbst meldet. Dazu kommen ein Stimmungs-Check-in und ein privates Tagebuch. Hier steht, welche personenbezogenen Daten dabei verarbeitet werden, wo, wozu und welche Rechte du hast. Die KI heißt hier immer Mika; in der App trägt sie den Namen, den du ihr gegeben hast.
1. Verantwortlicher
mar.software UG (haftungsbeschränkt) Inge-Meysel-Straße 11c 85053 Ingolstadt, Deutschland Vertreten durch: Arthur Usatschow, Matthias Singer
Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht benannt, weil wir dazu nicht verpflichtet sind (Art. 37 DSGVO, § 38 BDSG). Anfragen zum Datenschutz richtest du an die genannte E-Mail-Adresse.
2. Das Wichtigste in Kürze
- Es gibt kein Konto, keine Anmeldung und keine E-Mail-Adresse. Wir wissen nicht, wer du bist.
- Dein Chat, Mikas Notizen über dich, deine Check-ins, dein Tagebuch und deine Einstellungen sind auf deinem Smartphone gespeichert (Ziffer 3).
- Dein Tagebuch und die Notizen zu deinen Check-ins bekommt die KI nie zu sehen – es sei denn, du teilst einen Eintrag ausdrücklich mit Mika (Ziffer 4).
- Für jede Antwort wird der aktuelle Teil des Gesprächs verschlüsselt über unseren Server in Deutschland an ein KI-Modell geschickt, das in der EU betrieben wird (Ziffer 5). Unser Server speichert davon nichts, und was du schreibst, wird nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
- Die App enthält keine Werbung, keine Analyse- oder Tracking-Dienste und keine Software für Absturzberichte. Wir verkaufen keine Daten.
- Für das Abo Hallo Mika Premium nutzen wir RevenueCat in den USA (Ziffer 9). RevenueCat erhält Kauf- und Gerätedaten, aber nichts von dem, was du schreibst.
3. Was auf deinem Smartphone gespeichert ist
In einer Datenbank im geschützten Speicherbereich der App auf deinem Smartphone liegen:
- der Chat – deine Nachrichten und Mikas Antworten;
- Mikas Notizen über dich, die du unter „Was Mika über dich weiß“ siehst: Dinge, die Mika über dich weiß, Menschen, von denen du erzählst, mit Notizen zu ihnen, anstehende Termine mit Datum, wie es dir an einzelnen Tagen ging, eine kurze Zusammenfassung, Themen, über die ihr reden könntet, und wie du schreibst – etwa wie lang deine Nachrichten sind und welche Wörter du gern benutzt –, damit Mika dir ein wenig in deinem Ton antwortet;
- deine Check-ins: deine Stimmung auf einer Skala mit fünf Stufen, die Stichworte, die du dazu wählst, und eine Notiz, wenn du eine schreibst;
- dein Tagebuch – die Einträge, die du tippst oder diktierst;
- deine Einstellungen: dein Name, Mikas Name, ob Mika dich duzt oder siezt, die Uhrzeit, zu der Mika sich abends meldet, und deine Schalter;
- der Plan der Benachrichtigungen, die Mika dir als Nächstes schickt (Ziffer 12);
- technische Kennungen: der Schlüssel bzw. die Installationskennung, mit der sich die App bei unserem Server ausweist (Ziffer 6), und die zufällige Kundennummer bei RevenueCat (Ziffer 9).
Wir haben auf diese Daten keinen Zugriff. Sie sind so geschützt wie die übrigen App-Daten auf deinem Smartphone, vor allem durch seine Gerätesperre. Wer dein entsperrtes Smartphone in der Hand hat, kann sie lesen – es sei denn, du schaltest in den Einstellungen der App die App-Sperre ein. Dann öffnet sich Hallo Mika nur mit Face ID, Touch ID oder deinem Gerätecode bzw. auf Android mit biometrischer Entsperrung oder deiner Displaysperre. Das prüft das Betriebssystem: Die App erfährt nur, ob die Prüfung gelungen ist, und biometrische Daten verlassen das System nie.
Mit „Daten importieren“ übernimmt die App den Inhalt einer Exportdatei (Ziffer 17), die du selbst auswählst; dabei wird nichts hochgeladen.
Dass die App diese Daten auf deinem Smartphone speichert und dort wieder liest, ist für den Dienst, den du nutzen willst, unbedingt erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der App); für besondere Kategorien personenbezogener Daten deine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (Ziffer 7).
4. Tagebuch und Check-ins
Dein Tagebuch und die Notizen, die du zu einem Check-in schreibst, bleiben auf deinem Smartphone und werden nie an die KI geschickt – weder mit den Anfragen nach Ziffer 5 noch auf anderem Weg. Ein Tagebucheintrag gelangt nur dorthin, wenn du ihn selbst teilst: „Mika davon erzählen“ stellt ihn als deine eigene Nachricht in den Chat. Die Notiz zu einem Check-in bleibt immer privat; „Mit Mika darüber reden“ lässt Mika nur eine Frage zu deiner Stimmung stellen. Ab dann ist der Eintrag eine Nachricht wie jede andere: Er wird mit den Anfragen nach Ziffer 5 verarbeitet, und was Mika daraus erfährt, kann in Mikas Notizen landen.
Deine Stimmung und die Stichworte deines Check-ins – nicht die Notiz – fügt die App den Anfragen am selben Tag bei, damit Mika merkt, wie es dir geht. Das geschieht nur, solange „Stimmung mit Mika teilen“ in den Einstellungen eingeschaltet ist. Anfangs ist es eingeschaltet; du kannst es jederzeit ausschalten.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für deine Stimmung als Angabe über deine Gesundheit Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (Ziffer 7).
5. Wie Mikas Antworten entstehen
Damit Mika dir antworten kann, schickt die App bei jeder Antwort über eine TLS-verschlüsselte Verbindung Folgendes an unseren Server:
- das laufende Gespräch (bis zu 40 Nachrichten) und bis zu acht Nachrichten davor – ein Gespräch endet, wenn drei Stunden lang niemand schreibt,
- Mikas Notizen über dich,
- deinen Namen, Mikas Namen und ob Mika dich duzt oder siezt,
- deine Stimmung und die Stichworte deines Check-ins vom selben Tag, wenn du sie teilst (Ziffer 4),
- deine Zeitzone und den Regionscode deines Smartphones (etwa „DE“) – damit Mika weiß, welcher Tag und wie spät es bei dir ist, und dir im Notfall die richtige Hilfenummer nennen kann.
Kurz danach folgt eine zweite Anfrage mit den neuen Nachrichten und den Notizen. Darauf gibt die KI Änderungen an Mikas Notizen zurück – etwas, das Mika sich merken soll, einen anstehenden Termin, ein Thema für später, wie du schreibst –, und die App übernimmt sie auf deinem Smartphone. Bei dieser Anfrage entstehen auch die Texte, mit denen Mika sich von selbst meldet (Ziffer 12).
Unser Server wird bei der Hetzner Online GmbH in Rechenzentren in Deutschland betrieben. Er setzt aus der Anfrage die Anweisung für das KI-Modell zusammen und leitet sie an unseren Dienstleister Opper weiter. Deine Nachrichten, Mikas Notizen und Mikas Antworten speichert er nicht: Sie liegen nur für die Dauer der Anfrage in seinem Arbeitsspeicher und erscheinen in keinem Protokoll. Opper erhält die Anfrage von unserem Server und damit nicht die IP-Adresse deines Smartphones.
Opper AI AB (Stockholm, Schweden) ist ein KI-Gateway, das bei Amazon Web Services in Stockholm betrieben wird. Opper leitet die Anfrage ausschließlich an KI-Modelle weiter, die in der EU laufen:
- in der Regel an ein Sprachmodell von OpenAI im Azure OpenAI Service von Microsoft, innerhalb der EU-Datenzone;
- bei einer Störung ersatzweise an ein Claude-Modell von Anthropic in Vertex AI von Google Cloud, in einer EU-Region;
- wenn du mit Hallo Mika Premium dein Monatskontingent verbraucht hast (siehe Nutzungsbedingungen), an ein kleineres Sprachmodell, das Amazon Web Services (Amazon Bedrock) oder der spanische Anbieter Nextbit in der EU betreibt.
Die Modelle von OpenAI und Anthropic laufen bei Microsoft bzw. Google; OpenAI und Anthropic selbst erhalten keine Daten. Für diese beiden Wege ist vereinbart, dass Microsoft und Google die Inhalte nicht speichern (Zero Data Retention): Sie verarbeiten Anfragen und Antworten nur, um die Antwort zu erzeugen, und bewahren sie danach nicht auf. Alle beteiligten Anbieter verarbeiten die Inhalte nur, um die Antwort zu erzeugen, und verwenden sie nicht zum Training von KI-Modellen.
Für den Betrieb messen wir bei jeder Anfrage, welches Modell geantwortet hat, wie lange es dauerte, wie viele Tokens es verbraucht hat, was es gekostet hat und welche Fassung der Anweisungen galt, und werten diese Messwerte mit Langfuse aus (Langfuse GmbH, Berlin; gespeichert in der EU). Die Messwerte enthalten keine Inhalte – weder deine Nachrichten noch Mikas Notizen oder Antworten –, keine Kennung deines Smartphones und keine IP-Adresse; sie lassen sich deshalb keiner Person zuordnen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der App); soweit besondere Kategorien betroffen sind, Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (Ziffer 7); für die Messwerte Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – unser berechtigtes Interesse ist ein stabiler und bezahlbarer Betrieb. Hetzner und Opper sind unsere Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO); Amazon Web Services, Microsoft, Google und Nextbit sind Unterauftragsverarbeiter von Opper.
6. Wer unseren Server nutzen darf
Ein Konto gibt es nicht. Damit trotzdem nur die echte App auf einem echten Gerät unseren Server nutzen kann, weist sich die App bei ihm aus:
- Auf dem iPhone erzeugt die App beim ersten Start einen Schlüssel im Secure Enclave deines iPhones und lässt von Apple bestätigen, dass er zu einer unveränderten Installation von Hallo Mika gehört (App Attest).
- Auf Android erzeugt die App eine zufällige Installationskennung und lässt über die Play Integrity API von Google bestätigen, dass die Anfragen von einer unveränderten Installation von Hallo Mika auf einem echten Gerät kommen. Dazu fragen die Google-Play-Dienste auf deinem Gerät bei Google an; Google verarbeitet die dafür nötigen Angaben über dein Gerät und die App in eigener Verantwortung nach seinen Bedingungen.
Apple und Google erfahren dabei nichts über deine Nachrichten. Unser Server speichert zu diesem Schlüssel bzw. dieser Kennung: die Kennung selbst und beim iPhone den öffentlichen Teil des Schlüssels, wann sie zuletzt benutzt wurde, je Tag und je Monat, wie viele Nachrichten von ihr kamen und was sie gekostet haben, wie viele der 50 kostenlosen Nachrichten verbraucht sind und – wenn du Hallo Mika Premium hast – deine Kundennummer bei RevenueCat und bis wann dein Abo läuft (Ziffer 9). So erkennen wir Missbrauch, zählen die kostenlosen Nachrichten und das Kontingent deines Abos (siehe Nutzungsbedingungen) und halten die Kosten tragbar. Die Kennung ist zufällig, mit keinem Konto verbunden und verrät nicht, wer du bist.
Deine IP-Adresse verwendet der Server nur, um die Anfrage zu beantworten und die Zahl der Anfragen je Adresse für kurze Zeit im Arbeitsspeicher zu begrenzen; er speichert sie nicht und schreibt sie in kein Protokoll.
Damit die kostenlosen Nachrichten nicht mit jeder Neuinstallation von vorn beginnen, nutzen wir auf dem iPhone außerdem DeviceCheck von Apple: Hat ein iPhone seine kostenlosen Nachrichten genutzt, lässt unser Server Apple zu diesem Gerät ein einzelnes Bit setzen, das genau das bedeutet. Apple speichert es auch dann weiter, wenn du die App löschst und neu installierst. Es enthält sonst nichts über dich, und wir können es nur setzen und abfragen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – unser berechtigtes Interesse ist, dass nur die App unseren Server nutzt, dass die kostenlosen Nachrichten einmal je Gerät gelten und dass die Kosten tragbar bleiben; für die Zuordnung deines Abos Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Hetzner ist unser Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO); Apple und Google handeln bei App Attest, DeviceCheck und Play Integrity in eigener Verantwortung.
7. Sensible Angaben und deine Einwilligung
Wer von seinem Tag erzählt, erzählt oft auch von Gesundheit und Stimmung, von Beziehungen und Sexualität, von Glauben oder politischen Ansichten; auch die Stimmung in einem Check-in kann eine Angabe über deine Gesundheit sein. Solche Angaben gehören zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO). Wir verarbeiten sie nur, weil du beim Einrichten der App ausdrücklich zugestimmt hast, dass die App auch solche Angaben speichert und die KI sie für Mikas Antworten verarbeitet. Ohne diese Zustimmung lässt sich Hallo Mika nicht nutzen, denn ein solches Gespräch ist der Zweck der App.
Du kannst deine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO): Hör auf, Hallo Mika zu nutzen, und lösch deine Daten – mit „Alles vergessen“ in den Einstellungen oder wie in Ziffer 16 beschrieben. Willst du nur deine Stimmung nicht mehr mit Mika teilen, schalte „Stimmung mit Mika teilen“ aus. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt davon unberührt.
Rechtsgrundlage: Art. 9 Abs. 2 lit. a und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (ausdrückliche Einwilligung).
8. Menschen, von denen du erzählst
Erzählst du von Freunden, Familie oder Kollegen, verarbeitet die App auch Angaben über sie – im Chat, in Mikas Notizen, in deinem Tagebuch und bei den Anfragen nach Ziffer 5, genau wie deine eigenen. Was du über andere erzählst, liegt in deiner Verantwortung. Erzähl nur, was für das Gespräch nötig ist: Ein Vorname reicht meistens, und vollständige Namen, Adressen oder Telefonnummern braucht Mika nicht.
Diese Menschen selbst zu informieren (Art. 14 DSGVO), ist uns nicht möglich: Wir wissen nicht, wer sie sind, und könnten sie nicht erreichen, ohne viel mehr über sie zu erfahren, als für das Gespräch nötig ist. Davon sind wir nach Art. 14 Abs. 5 lit. b DSGVO befreit. Diese Erklärung machen wir auch außerhalb der App öffentlich zugänglich, damit sich auch andere informieren können.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – das berechtigte Interesse, dass du im Gespräch auch von den Menschen in deinem Leben erzählen kannst.
9. Hallo Mika Premium und Käufe
Hallo Mika Premium kaufst du im App Store oder bei Google Play. Kauf und Zahlung wickeln Apple bzw. Google in eigener Verantwortung ab und verarbeiten dafür deinen Apple Account bzw. dein Google-Konto und deine Zahlungsdaten nach ihren Datenschutzerklärungen. Wir erhalten von ihnen weder deinen Namen noch deine E-Mail-Adresse noch Zahlungsdaten.
Für die Abos nutzen wir RevenueCat (RevenueCat, Inc., USA). Damit die App Angebote und Preise zeigen, Käufe abwickeln und erkennen kann, ob ein Abo aktiv ist, verbindet sie sich mit RevenueCat. RevenueCat erhält dabei:
- eine anonyme Kundennummer, die zufällig auf deinem Smartphone erzeugt wird und mit keinem Konto und keinem Namen verbunden ist,
- die Kauf- und Abodaten aus dem Store: welches Abo, wann es gekauft, verlängert, gekündigt oder erstattet wurde, Preis, Währung und Land des Stores,
- Gerätemodell sowie die Version des Betriebssystems und der App,
- die IP-Adresse, von der die Anfragen der App an RevenueCat kommen.
Was du schreibst, erhält RevenueCat nie – weder Nachrichten noch Notizen, Check-ins oder Tagebucheinträge. Werbekennungen wie die IDFA oder die Werbe-ID von Android erhebt die App nicht. Unser Server fragt RevenueCat mit deiner Kundennummer, ob ein Abo aktiv ist und bis wann es läuft, und speichert beides zum Schlüssel deines Smartphones (Ziffer 6).
RevenueCat ist unser Auftragsverarbeiter; mit RevenueCat haben wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung geschlossen (Art. 28 DSGVO). RevenueCat verarbeitet die Daten in den USA; die Übermittlung beruht auf dem EU-US Data Privacy Framework bzw. auf EU-Standardvertragsklauseln (Ziffer 15).
Datenschutzerklärung von RevenueCat
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Abschluss und Durchführung des Abos); soweit die App RevenueCat schon vor einem Kauf nutzt, um Angebote zu laden und zu prüfen, ob ein Abo besteht, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – unser berechtigtes Interesse ist, dir das Abo anbieten und seinen Stand prüfen zu können; Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, soweit wir Kaufdaten aufgrund steuer- und handelsrechtlicher Pflichten aufbewahren müssen.
10. Synchronisierung und Sicherung
Auf dem iPhone: Ist die iCloud-Synchronisierung eingeschaltet – das ist sie anfangs –, legt die App eine Kopie deines Chats, von Mikas Notizen, deiner Check-ins, deines Tagebuchs und deiner Einstellungen in der privaten CloudKit-Datenbank deines Apple Accounts ab. So erscheinen sie auf deinen anderen Geräten mit demselben Apple Account und bleiben erhalten, wenn du die App neu installierst. Die Texte liegen dort in verschlüsselten Feldern von CloudKit, deren Schlüssel in deinem iCloud-Schlüsselbund liegen. Die Kopie liegt bei Apple in deinem Account und zählt zu deinem iCloud-Speicher; wir haben keinen Zugriff darauf. Für sie gilt die Datenschutzrichtlinie von Apple.
Datenschutzrichtlinie von Apple
Du kannst die Synchronisierung jederzeit in den Einstellungen der App ausschalten. Dann wird die Kopie in iCloud gelöscht, und deine Daten bleiben nur auf diesem iPhone. „Alles vergessen“ löscht die Kopie ebenfalls.
Auf Android: Hast du in den Android-Einstellungen die Sicherung in deinem Google-Konto eingeschaltet, kann Android die Daten der App – also auch Chat, Notizen, Check-ins und Tagebuch – in diese Sicherung aufnehmen (Android Auto Backup), damit sie nach einem Gerätewechsel oder einer Neuinstallation zurückkommen. Diese Sicherung ist eine Funktion von Android und liegt bei Google in deinem Konto; wir haben keinen Zugriff darauf. Ob gesichert wird, steuerst du in den Android-Einstellungen. Für die Sicherung gilt die Datenschutzerklärung von Google.
Datenschutzerklärung von Google
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für besondere Kategorien Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (Ziffer 7).
11. Diktieren und Vorlesen
Tippst du auf das Mikrofon, wandelt die Spracherkennung deines Smartphones deine Sprache in Text um – auf dem iPhone die von Apple, auf Android die des Systems, meist die von Google. Unterstützt dein Gerät das, geschieht es auf dem Gerät; andernfalls kann das Betriebssystem die Aufnahme an Apple bzw. Google schicken, die sie nach ihren Datenschutzerklärungen verarbeiten. Wir erhalten nie eine Tonaufnahme. Nur der erkannte Text wird zu einer Nachricht im Chat oder zu einem Tagebucheintrag und dann wie jeder andere verarbeitet.
Um Zugriff auf Mikrofon und Spracherkennung fragt die App erst, wenn du das Mikrofon zum ersten Mal benutzt. Beides kannst du in den Einstellungen deines Smartphones jederzeit wieder entziehen.
Lässt du dir Mikas Antworten vorlesen, nutzt die App die Systemstimmen deines Smartphones auf dem Gerät.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Freigabe im Systemdialog), im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
12. Benachrichtigungen
Mika kann sich von selbst melden – mit einem „Viel Glück“ vor etwas, wovon du erzählt hast, mit der Frage, wie es gelaufen ist, abends zu der Uhrzeit, die du gewählt hast, oder an deinem Geburtstag. Das sind lokale Mitteilungen: Die App plant sie auf deinem Smartphone, und das Betriebssystem zeigt sie zur geplanten Zeit an. Es gibt keinen Push-Server und kein Geräte-Token. Die Texte hat die KI vorher bei einer der Anfragen nach Ziffer 5 geschrieben, und sie liegen auf deinem Smartphone.
Ob Mitteilungen erscheinen, entscheidest du im Systemdialog und in den Einstellungen deines Smartphones; wann Mika sich abends meldet, stellst du in der App ein. Je nach deinen Einstellungen können Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm zu sehen sein.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Erlaubnis im Systemdialog), im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
13. App Store und Google Play
Die App lädst du aus dem App Store oder von Google Play. Dabei verarbeiten Apple bzw. Google Daten wie deinen Apple Account bzw. dein Google-Konto und den Download als eigenständige Verantwortliche; wir erhalten davon keine Daten, die dich identifizieren.
Hast du auf deinem iPhone erlaubt, Analysedaten mit App-Entwicklern zu teilen, stellt Apple uns Absturzberichte und zusammengefasste Nutzungsstatistiken bereit, die dich nicht identifizieren. Das änderst du unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Analyse & Verbesserungen. Auf Android stellt Google uns entsprechende Absturzberichte und zusammengefasste Statistiken bereit, wenn du erlaubt hast, Nutzungs- und Diagnosedaten an Google zu senden.
14. Empfänger
Deine Daten erhalten nur:
- Hetzner Online GmbH, Gunzenhausen, als unser Auftragsverarbeiter – für den Betrieb unseres Servers in Rechenzentren in Deutschland (Ziffern 5 und 6);
- Opper AI AB, Stockholm, Schweden, als unser Auftragsverarbeiter, mit den Unterauftragsverarbeitern Amazon Web Services, Microsoft, Google und Nextbit, jeweils in Rechenzentren in der EU – für Mikas Antworten und Notizen (Ziffer 5);
- RevenueCat, Inc., USA, als unser Auftragsverarbeiter – für das Abo Hallo Mika Premium (Ziffer 9);
- Apple in eigener Verantwortung (in der EU: Apple Distribution International Ltd., Irland) – für App Attest und DeviceCheck (Ziffer 6), den Kauf im App Store (Ziffer 9), iCloud (Ziffer 10), die Spracherkennung (Ziffer 11) und den App Store (Ziffer 13), jeweils soweit du sie nutzt;
- Google in eigener Verantwortung (in der EU: Google Ireland Limited, Irland) – für Play Integrity (Ziffer 6), den Kauf bei Google Play (Ziffer 9), die Android-Sicherung (Ziffer 10), die Spracherkennung, soweit sie von Google kommt (Ziffer 11), und Google Play (Ziffer 13), jeweils soweit du sie nutzt;
- Behörden oder andere Dritte, wenn wir rechtlich dazu verpflichtet sind.
15. Verarbeitung in der EU und Übermittlung in die USA
Unser Server steht in Deutschland, und die KI-Verarbeitung findet ausschließlich in der EU statt (Ziffer 5). Der einzige unserer Dienstleister, an den Daten in ein Land außerhalb der EU gehen, ist RevenueCat in den USA (Ziffer 9) – und RevenueCat erhält keine Inhalte. Diese Übermittlung beruht auf dem EU-US Data Privacy Framework, für das die EU-Kommission einen Angemessenheitsbeschluss erlassen hat (Art. 45 DSGVO), soweit RevenueCat danach zertifiziert ist, und im Übrigen auf EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
Einige der Anbieter, die Opper für die KI-Verarbeitung in der EU einsetzt – Amazon Web Services, Microsoft und Google –, gehören zu Unternehmensgruppen mit Muttergesellschaft in den USA. Ein Zugriff aus den USA lässt sich deshalb nicht völlig ausschließen. Als Garantie sind diese Muttergesellschaften nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; daneben gelten EU-Standardvertragsklauseln.
Apple und Google können Daten, für die sie selbst verantwortlich sind – etwa für iCloud, die Android-Sicherung, die Spracherkennung oder die Stores –, nach ihren eigenen Regeln auch in den USA verarbeiten.
16. Speicherdauer und Löschung
Die Daten auf deinem Smartphone bleiben, bis du sie löschst:
- Eine einzelne Notiz löschst du, indem du sie unter „Was Mika über dich weiß“ lange drückst; einen Tagebucheintrag löschst du im Tagebuch.
- „Alles vergessen“ in den Einstellungen löscht den Chat, Mikas Notizen, deine Check-ins, dein Tagebuch, deine Einstellungen, die geplanten Benachrichtigungen und die Kopie in iCloud, und die App verwirft den Schlüssel bzw. die Kennung, mit der sie sich bei unserem Server ausweist. Ein Abo beendet „Alles vergessen“ nicht (siehe Nutzungsbedingungen).
- Löschst du die App, löscht das Betriebssystem alle ihre Daten auf dem Smartphone. Die Kopie in iCloud bleibt dann bestehen, damit eine Neuinstallation sie zurückholen kann; willst du auch sie loswerden, wähle vorher „Alles vergessen“ oder schalte die iCloud-Synchronisierung aus. Eine Android-Sicherung bleibt nach den Regeln von Google in deinem Google-Konto, bis sie ersetzt oder gelöscht wird.
Bei Opper werden die Inhalte einer Anfrage nicht länger gespeichert, als es für die Antwort und den sicheren Betrieb nötig ist. Microsoft und Google speichern sie nicht (Zero Data Retention); die Anbieter des kleineren Modells nicht länger, als es für die Antwort und den sicheren Betrieb nötig ist (Ziffer 5).
Unser Server speichert keine Inhalte. Die Zähler zu einem Schlüssel löscht er nach 40 Tagen, den Schlüssel selbst mit allem, was dazu gespeichert ist – auch der Zuordnung zu einem Abo –, 90 Tage nach seiner letzten Benutzung, es sei denn, wir haben ihn wegen Missbrauchs gesperrt. Nach „Alles vergessen“ erzeugt die App einen neuen Schlüssel; der alte wird nicht mehr benutzt und nach 90 Tagen gelöscht. Das Bit bei Apple (Ziffer 6) soll gerade das Löschen der App überdauern; es bleibt bestehen, solange wir kostenlose Nachrichten anbieten.
RevenueCat speichert die Kauf- und Abodaten, solange sie für die Verwaltung deines Abos und für Nachweise gegenüber den Stores nötig sind. Was wir aus steuer- oder handelsrechtlichen Gründen aufbewahren müssen, bewahren wir für die gesetzliche Frist auf, höchstens zehn Jahre (§ 147 AO, § 257 HGB). Wie lange Apple und Google Daten speichern, richtet sich nach deren Regeln.
17. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen eine Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21). Eine Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Ziffer 7) – den Zugriff auf Mikrofon, Spracherkennung und Mitteilungen direkt in den Einstellungen deines Smartphones.
Weil deine Daten auf deinem Smartphone liegen, übst du die meisten dieser Rechte dort selbst aus: „Daten exportieren“ in den Einstellungen gibt dir alles, was die App gespeichert hat – Chat, Notizen, Check-ins, Tagebuch und Einstellungen –, als JSON-Datei, die du über das Teilen-Menü sichern oder weitergeben kannst. Die Datei ist nicht verschlüsselt; wo du sie ablegst und wem du sie schickst, entscheidest du. Mit „Daten importieren“ holst du sie zurück. Gelöscht wird, wie in Ziffer 16 beschrieben.
Da wir kein Konto führen und deine Gespräche nicht auf eigenen Servern speichern, können wir dich in der Regel nicht identifizieren und haben selbst keine Daten, über die wir Auskunft geben könnten (Art. 11 DSGVO). Kaufdaten bei RevenueCat finden wir nur, wenn du uns eine Angabe nennst, über die sie sich zuordnen lassen, etwa die Bestellnummer aus der Kaufbestätigung von Apple oder Google. Für alle Fragen schreib uns gern:
Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 18, 91522 Ansbach.
18. Keine automatisierten Entscheidungen
Mikas Antworten und Notizen erzeugt eine KI automatisch. Die Notizen sind eine Zusammenfassung dessen, was du erzählst, und dienen nur dazu, dass Mika sich an dich erinnert; sie werden für nichts anderes verwendet, etwa für Werbung. Die kostenlosen Nachrichten und das Kontingent deines Abos zählt unser Server automatisch; was daraus folgt, ergibt sich allein aus den Nutzungsbedingungen. Entscheidungen, die dir gegenüber rechtliche Wirkung entfalten oder dich in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigen, werden nicht getroffen (Art. 22 DSGVO).
19. Mindestalter
Hallo Mika richtet sich nur an Erwachsene. Beim Einrichten bestätigst du, dass du mindestens 18 Jahre alt bist; wer jünger ist, darf die App nicht nutzen (siehe Nutzungsbedingungen).
20. Änderungen
Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die App oder die Rechtslage ändert. Die aktuelle Fassung findest du jederzeit in der App. Über wesentliche Änderungen informieren wir dich in der App; braucht eine Änderung deine Einwilligung, fragen wir dich vorher. Die englische Fassung ist eine Übersetzung; bei Abweichungen gilt die deutsche.